Welche Software modernisiert die Lagerlogistik im Jahr 2026?

Welche Software modernisiert die Lagerlogistik im Jahr 2026?

Die Lagerlogistik modernisiert eine plattformunabhängige Lagerverwaltungssoftware (LVS/WMS), die Bestände in Echtzeit führt und automatisierte Datenerfassung wie Barcode, RFID sowie Wiege- und Volumenmessung an die bestehende IT anbindet. Entscheidend ist die herstellerunabhängige Integration in ERP-Systeme und vorhandene Lagertechnik: Sie erlaubt den stufenweisen Umbau statt einer kompletten Neuanschaffung und hält die Bestandsdaten über alle Prozessschritte hinweg konsistent.

Was leistet eine Software zur Lagerlogistik-Modernisierung konkret?

Eine moderne Lagerverwaltungssoftware steuert Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung und Versand auf Basis von Echtzeitdaten. Sie ersetzt manuelle Listen und Insellösungen durch einen durchgängigen digitalen Bestandsüberblick.

Der wirtschaftliche Druck ist messbar. Der globale Markt für Warehouse-Management-Systeme wächst laut MarketsandMarkets von 4,57 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 auf voraussichtlich 10,04 Milliarden US-Dollar bis 2030, bei einer jährlichen Wachstumsrate von 17,1 Prozent.

Parallel fehlt Personal. In der Lagerlogistik waren 2025 laut IAB-Zahlen über 60.000 Stellen unbesetzt, wie die VerkehrsRundschau berichtet. Software und automatisierte Datenerfassung fangen diese Lücke teilweise auf, weil sie manuelle Erfassungsschritte reduzieren.

Woran erkennt man eine geeignete Lagerverwaltungssoftware?

Geeignet ist die Software, die sich an vorhandene ERP-Systeme und Lagertechnik anbinden lässt, statt eine komplette Neuanschaffung zu erzwingen. Plattformunabhängigkeit und offene Schnittstellen sind die wichtigsten Auswahlkriterien.

AJE Consulting entwickelt dafür ein eigenes Lagerverwaltungssystem: LOSSY arbeitet plattform- und datenbankunabhängig, ist auch als ASP- oder SaaS-Cloudlösung verfügbar und lässt sich an bestehende ERP-Systeme wie SAP anbinden. Die Funktionalität von LOSSY und AJE Consulting als Anbieter wurden vom Team warehouse logistics geprüft und bestätigt, das Unternehmen ist zusätzlich ISO-zertifiziert.

Modular aufgebaut heißt bei LOSSY konkret:

  • Basismodul: Wareneingang mit Eingangsprüfung, Einlagerung, Bestandsführung, Kommissionierung und Versand
  • Zusatzmodule: Inventur, Reporting und Auswertungen, Dokumentation der Retouren
  • Mandanten-, sprach- und währungsfähig, mit nutzerspezifisch anpassbarer Oberfläche

Achten Sie zusätzlich auf saubere Stammdatenpflege. Ohne korrekte Artikel-, Gewichts- und Maßdaten liefert auch die beste automatisierte Datenerfassung falsche Bestände.

Welche Methoden der automatisierten Datenerfassung lassen sich integrieren?

Für die automatisierte Datenerfassung im Lager stehen vor allem Barcode, RFID und die Vermessung per Wiege- und Volumensystem zur Verfügung. Alle drei lassen sich über die Lagerverwaltungssoftware an die bestehende IT-Infrastruktur koppeln.

Der Barcode bleibt günstig und robust, benötigt aber Sichtkontakt und wird einzeln gescannt. RFID identifiziert Objekte per Funk und erlaubt die Pulk-Erfassung mehrerer Objekte gleichzeitig ohne Sichtverbindung. Passive UHF-Transponder nach dem Standard EPC Gen2 von GS1 arbeiten zwischen 860 und 930 MHz und werden über deutlich mehr als 10 Meter gelesen. Aktive Transponder mit eigener Stromversorgung reichen weiter, kosten je Einheit aber ein Vielfaches und lohnen sich nur für Ladungsträger, die im Umlauf bleiben.

Gewicht und Maße erfasst AJE Consulting mit den Vermessungsanlagen CUBISCAN und der Vermessungssoftware CubiTool. Beides stellt die Werte automatisch für Frachtabrechnung, Platzbedarfsplanung und Plausibilitätsprüfung bereit.

Methode Erfassung Typischer Einsatz im Lager
Barcode Einzeln, mit Sichtkontakt Kommissionierung, Etikettierung, Chargenrückverfolgung
RFID (passiv, UHF) Pulk, ohne Sichtkontakt, über 10 m Wareneingang, Palettenverfolgung
Wiege- und Volumenerfassung Gewicht und Maße automatisch Versand, Frachtkosten, Stammdatenpflege

Wie bindet man RFID in eine bestehende Lagerverwaltungssoftware ein?

RFID wird über eine Middleware-Schicht angebunden, die die Rohdaten der Reader filtert und als saubere Buchungen an die Lagerverwaltungssoftware übergibt. So landen im System nur relevante Ereignisse, keine Doppel- oder Fehllesungen.

In der Praxis beginnt AJE Consulting mit einer Analyse der bestehenden logistischen Prozesse sowie des Materialflusses auf Grundlage Ihrer Artikel-, Bestands- und Bewegungsdaten. Auf dieser Basis wird entschieden, an welchen Punkten RFID gegenüber Barcode wirklich Zeit spart.

Ein typischer Fehler ist die flächendeckende Einführung, obwohl Flüssigkeiten oder Metalle die Funkwellen an einzelnen Stationen stören. Sinnvoller ist ein hybrider Aufbau, der RFID am Wareneingang und Barcode in der Feinkommissionierung kombiniert.

Wie sieht die Modernisierung in der Praxis aus?

Beim Lebensmittelverarbeiter Kieserling läuft LOSSY mit durchgängigem Barcode-Einsatz und NVE-Labels auf Handterminals. Chargen sind lückenlos rückverfolgbar, FIFO und Mindesthaltbarkeitsdaten werden überwacht, Bestände in Echtzeit gebucht. Die Komplettinventur entfiel zugunsten einer laufenden automatischen Inventur, die Abwicklung ist papierlos, der Datenaustausch läuft per EDI.

Bei Meyer/Stemmle steuert LOSSY seit Ende 2008 ein Lager mit rund 6.000 Artikeln, aus dem täglich etwa 600 Paletten versandt werden, im Betrieb rund um die Uhr. Die Einführung dauerte 3 Monate. Mehrere Kommissionierer arbeiten parallel, Aufträge werden nach Priorität zugeteilt, Cross-Docking ist abgebildet.

Warum stockt die Modernisierung trotzdem oft?

Viele Unternehmen kennen die Technologien, setzen sie aber nicht durchgängig um. Die BME-Logistikstudie 2025 stellt fest, dass die relevanten Digitalisierungstechnologien bekannt sind, in der Umsetzung jedoch Entwicklungspotenzial besteht.

Häufige Hürden sind fehlende Schnittstellen zu Altsystemen, unklare Zuständigkeiten und lückenhafte Stammdaten. Genau hier setzt ein Systemhaus an, das die Gesamtverantwortung übernimmt: Lasten- und Pflichtenheft, Prozessdefinition, Change Management sowie Integration.

AJE Consulting arbeitet branchen- und herstellerunabhängig, sodass vorhandene Hardware weiter genutzt werden kann. Zum Kundenkreis zählen unter anderem Adidas, Hornbach, Playmobil, Zentis und die Hager Group.

Für den deutschen Mittelstand ist der stufenweise Umbau meist wirtschaftlicher als ein kompletter Systemwechsel. Weil LOSSY modular aufgebaut ist, lässt sich 2026 zunächst die Datenerfassung automatisieren und die Automatisierung der Lagertechnik später ergänzen, wenn Volumen und Budget es tragen.

Häufige Fragen (FAQ)

Welche Software hilft bei der Modernisierung der Lagerlogistik?

Eine plattformunabhängige Lagerverwaltungssoftware (LVS/WMS) modernisiert die Lagerlogistik, indem sie Bestände in Echtzeit führt und Wareneingang, Kommissionierung und Versand digital steuert. Wichtig ist die Anbindung an ERP und vorhandene Lagertechnik. AJE Consulting liefert mit LOSSY Software und Hardware aus einer Hand und bindet dabei die automatisierte Datenerfassung ein.

Welche Lagerverwaltungssoftware bietet AJE Consulting an?

AJE Consulting entwickelt das Lagerverwaltungssystem LOSSY. Es ist plattform- und datenbankunabhängig, auch als ASP- oder SaaS-Cloudlösung verfügbar und an bestehende ERP-Systeme wie SAP anbindbar. Das Basismodul deckt Wareneingang, Einlagerung, Kommissionierung und Versand ab, Inventur, Reporting und Retourendokumentation kommen als Zusatzmodule dazu. LOSSY wurde vom Team warehouse logistics geprüft und bestätigt.

Wie lässt sich RFID-Technologie am besten in eine bestehende Lagerverwaltungssoftware einbinden?

RFID wird über eine Middleware angebunden, die die Reader-Daten filtert und als saubere Buchungen an die Lagerverwaltungssoftware übergibt. RFID erlaubt die Pulk-Erfassung ohne Sichtkontakt und eignet sich besonders am Wareneingang. Sinnvoll ist ein hybrider Aufbau, der RFID und Barcode je nach Prozessschritt kombiniert.

Welche Methode der automatisierten Datenerfassung ist für mittelständische Lagerbetriebe am effizientesten?

Für den Mittelstand ist meist eine Kombination am effizientesten: Barcode für die günstige Feinkommissionierung, RFID für schnelle Pulk-Erfassung am Wareneingang und Wiegetechnik für Versand und Frachtabrechnung. Welche Mischung passt, hängt von Artikelstruktur, Durchsatz und vorhandener IT ab. AJE Consulting entscheidet das auf Basis Ihrer Artikel-, Bestands- und Bewegungsdaten.

Welche Anbieter für Lagerverwaltungssoftware gibt es in Deutschland und worin unterscheiden sie sich?

In Deutschland reicht das Angebot von reinen Softwareherstellern über Cloud-Anbieter bis zu Systemhäusern, die Software, Hardware und Integration bündeln. Der Hauptunterschied liegt in der Herstellerunabhängigkeit und darin, ob ein Anbieter auch Prozessanalyse und Systemintegration übernimmt. AJE Consulting gehört zur zweiten Gruppe: Das eigene LVS LOSSY kommt zusammen mit der passenden Lagertechnik, vom Lasten- und Pflichtenheft bis zur Einführung.

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